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 Buchtipp: Flucht aus Lager 14

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gangnamstyle
Krümel
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BeitragThema: Buchtipp: Flucht aus Lager 14   Sa Jul 27, 2013 9:16 pm

Noch ein Buchtipp von mir über Korea...aber Nordkorea.
Ich wollte mal ein wenig mehr über das Nachbarland von Süd-korea wissen und ob es in den Gefängnissen wirklich so schlimm war wie ich sonst gelesen habe. Da bin ich auf dieses Buch gestoßen.

Der Autor schreibt mir Shin seine Hilfe ein Buch über den ausbruch aus einem Gefangenem Lager. Shin ist dort geboren und aufgewachsen, er kannte sein ganzes leben lang nichts anderes ausser das Gefangenen Lager. Er wusste nichts von china, korea, japan oder sonst wen.Er wusste nichts. Er hat die Hinrichtung seiner Mutter und Bruder miterlebt und die haben ihn damals nicht interessiert, er kannte nichtmal Emotionen! Das alles ist es warum mich dieses Buch so GUt finde. GUt aber auf trauriger-weise, Was dort geschildert wird wie es in den Lagern zugeht kann man sich niemals vorstellen..niemals . Deswegen empfehle ich euch dieses Buch, wenn jemand wissen will wie es in nordkoreanischen Gefangenenlager zugeht und wie es wohl ist nach über 20 jahren nach Südkorea zu kommen und dort die Technik, die Menschen und die Emotionen zu begegnen, den empfehle ich dieses Buch.

Kurzbeschreibung: ( von amazon)
Ein erschütternder Bericht aus der Hölle Nordkorea

Das diktatorisch regierte Nordkorea ist fast völlig isoliert, aggressiv und bettelarm. Und es hält rund 150.000 seiner Bürger in Lagern gefangen, die vergleichbar sind mit NS-Konzentrationslagern oder dem Gulag. Da die Lager seit Jahrzehnten existieren, gibt es inzwischen Tausende, die dort aufgewachsen sind. Einer von ihnen ist Shin Dong-hyuk.

Blaine Harden erzählt die Geschichte des 1982 im sogenannten Lager 14 geborenen Shin, der bis zu seiner Flucht nie etwas anderes kennengelernt hatte als die grausame und primitive Lagerwelt. Menschlichkeit, Vertrauen, Wärme, Zuneigung und jegliche Errungenschaften der Zivilisation waren ihm unbekannt, Hunger, Misstrauen und brutale Züchtigungen hingegen Alltag. Shins Zeugenbericht gibt einen tiefen Einblick in die unmenschlichen Lebensverhältnisse, die in dieser Lagerhölle herrschen, und schildert das berührende Schicksal eines jungen Mannes, dem wie durch ein Wunder die Flucht in die Freiheit gelang.

PS: Eine Dokumentation über dieses Buch kommt dieses Jahr in Deutschland in ein paar Kinos.
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Hyun
Keks
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BeitragThema: Re: Buchtipp: Flucht aus Lager 14   So Jul 28, 2013 1:07 am

Danke für den Buch-Tipp.
Das Buch kann ich auch nur weiterempfehlen, wenn es auch keine leichte Kost ist. Neben der Geschichte um Shin, werden auch noch weiter Fakten und Entwicklungen über Nordkorea beschrieben, die erklären, wie Shin nicht nur aus dem Lager sondern auch aus dem Land fliehen konnte.

Die Dokumentation „Camp 14" lief bereits im letzten Jahr in einigen deutschen Kinos, Ende August soll die DVD erscheinen (sofern der Veröffentlichungstermin nicht wieder verschoben wird).
Der Film ist z. T. noch verstörender als das Buch, und das obwohl die Folterszenen nicht so explizit dargestellt wurden, da nicht nur Shin, sondern auch ehemalige Lageroffiziere interviewt, Videomaterial von Verhören eingespielt und die Lagerszenen durch bedrückende Animationen dargestellt werden. Durch die Dokumentation wird vor allem deutlich, wie verstört Shin ist und das er vielleicht nie in einer westlich geprägten Gesellschaft ankommen wird. Besonders schlimm fand ich die Aussage von ihm, dass er sich wünscht wieder im Lager leben zu können, da er das Leben (in Südkorea) als unerträglich empfindet und nicht versteht, warum Menschen Selbstmord begehen. Im Lager hätte das niemand versucht, obwohl man jeden Tag hätte sterben können und misshandelt wurde - meiner Meinung nach eine ziemlich krasse Gesellschaftskritik. Marc Wiese war von dieser Aussage auch überrascht (ich habe die Deutschlandpremiere in Köln gesehen und der Regisseur hat anschließend viele Fragen beantwortet und von den Dreharbeiten und vor allem von Shin erzählt), und musste bzw. der Dolmetscher mehrmals nachfragen, ob er das auch so gemeint hat.

Obwohl sowohl das Buch als auch der Film international große Aufmerksamkeit erregt haben, hat sich die nordkoreanische Führung dazu nicht geäußert, da sie die Existenz dieser Arbeitslager bis heute abstreiten bzw. Berichte darüber nicht kommentieren.

Über googlemaps kann man unscharfe Bilder des Arbeitslagers sehen, die auch zur Karte im Buch passen.

Es ist sehr traurig und erschütternd, dass es heute noch immer solche Arbeitslager gibt und Menschen gefoltert und getötet werden.
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Mangamaus
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BeitragThema: Re: Buchtipp: Flucht aus Lager 14   Mi Jul 31, 2013 6:47 am

Wau, ich habe das Buch nicht gelesen , jedoch bereits von der Zusammenfassung Gänsehaut. Vielleicht lese ich es doch noch.
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